Skiwelt-Lexx: Skibindung

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Die Bindung, die auf dem Ski befestigt ist, hält den [:l:Skischuh:] und damit den Skifahrer auf dem Ski. Eine weitere wichtige Aufgabe der Bindung ist es, sich im Falle eine Sturzes zu öffnen und so den Skifahrer von den Skiern zu befreien und so schwere skitypische Verletzungen (z.B. Knieverletzungen oder Spiralbrüche) zu vermeiden.

Die Entwicklung der modernen Bindung bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Kurven sind einfacher zu fahren, der Ski ist leichter lenkbar. Mittlerweile gibt es Bindungen, die nur zu einem Ski passen. Damit sind Ski und Bindung optimal aufeinander abgestimmt. Leider ist eine nachträgliche Änderung der Bindung aufwendig und kostenintensiv, teilweise auch gar nicht möglich.

Moderne Bindungen sind als so genannte Step-In-Bindungen ausgelegt. Der Skifahrer steigt mit dem [:l:Skischuh:] in die Bindung (= Step) und fixiert damit den Schuh.

Wichtig ist die korrekte Einstellung der Bindung. Sie muß optimal auf den Schuh und den Skifahrer eingestellt sein, damit sie die Schuhe wirklich fest hält und ihre Aufgaben erfüllt. Kriterien, nach denen ein guter und erfahrener Fachhändler die Bindung einstellen sollte, sind

  • der Durchmesser des Schienbeinkopfes (messbar mit der LAS-Schieblehre, tut auch nicht weh)
  • das Körpergewicht des Skifahrers
  • das möglichst realistisch eingeschätzte Können des Skifahrers (und das damit verbundene Tempo)
  • das Alter und Geschlecht des Skifahrers.
Nach dem Messen des Schienbeinkopfes sollte der gemessene Basis-Einstellwert im mittleren Bereich der Skala der LAS-Schieblehre liegen.

TIPP: Lassen Sie die Bindung mit den Schuhen einmal jährlich kontrollieren und gegebenenfalls neu einstellen. Nur so ist Ihre Sicherheit gewährleistet.

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