Skiwelt-Lexx: Lichtfilter

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Lichtfilter werden in den Sonnencremes verwendet, um die Haut vor der schädlichen [:l:UV-Strahlung:] zu schützen. Es gibt zwei Arten von Lichtfiltern in [:l:Sonnenschutz:]mitteln, die sich in ihrer Wirkweise unterscheiden:

Chemische Filter
Sie dringen in die Haut ein und nehmen dort die energiereiche UV-Strahlung auf. Anschließend werden die Strahlen in Wärmestrahlung umgewandelt, welche keine Schäden mehr anrichten kann. Je nachdem, welcher Wellenbereich umgewandelt wird, unterscheidet man UV-A, UV-B- oder auch Breitbandfilter. Damit die Substanzen in möglichst beiden UV-Bereichen wirken, wurden auch Kombinationen verschiedener Filter entwickelt. Die Gefahr einer allergischen Reaktion auf die chemischen Filter ist allerdings größer als bei den mineralischen Filtern.

Die chemischen Filter zersetzen sich leider nach kurzer Zeit. Daher ist die Anzahl der zuverlässigen chemischen Filter auf dem Markt gering. Als vielversprechend gelten aber:

  • Mexoryl-SX-UV-A-Filter (Stabilität mehr als eine Stunde)
  • Mexoryl-XL-UV-A- und UV-B-Filter (Stabilität von mehr als drei Stunden)
Mineralische Filter
Auch Mikropigmente genannt. Mineralische Filter dringen nicht in die Haut ein. Sie reflektieren hingegen das Sonnenlicht direkt an der Hautoberfläche. Als sogenannte Deckpigmente eignen sich vor allem Zinkoxid oder Titanoxid. Sie sind beide gut verträglich, also auch für Menschen geeignet, die auf die chemischen Filter allergisch reagieren. Mit zunehmendem Lichtschutzfaktor (ab LSF 20) steigt allerdings der Anteil an Pulver und damit der Weißeffekt (der Effekt, der die Haut rein optisch weißer macht).

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