Skiwelt-Lexx: Schlepplift

Zurück zur Übersicht
 

Schlepplifte, allseits beliebt bei Skifahrern und vor allem Snowboardern, ziehen die Wintersport-Fans auf Höhen, bei denen sich ein Sessel-Lift nicht lohnt oder technisch nicht machbar ist.

Schlepplifte bestehen aus vielen Doppelbügeln (manchmal auch Tellern), von denen jeder aussieht wie ein umgekehrtes T. In der Mitte die Stange und am Ende nach rechts und links die "bequemen" Sitzgelegenheiten. Damit läßt man sich dann vom Lift mitziehen. Die Füße hält der Skifahrer parallel, die Skistöcke können in der Hand gehalten oder an den Schlaufen um das Handgelenk gehängt und mitgeschliffen werden. Es rät sich an, eine Hand an der Stange und die andere an seine "Sitzgelegenheit" zu halten, um das Gleichgewicht in jeder Situation halten zu können. Die berühmte "Sitzgelegenheit" sollte auch eigentlich nicht zum Sitzen, sondern nur zum Anlehnen benutzt werden.

Schlepplifte haben ihre Tücken:

  • Die Fahrspuren der Schlepplifte sind nicht immer präpariert und so teilweise sehr breit von den Vorbenutzern gefahren.
  • Manche Schlepplifte ziehen nicht gleichmäßig, sondern in Intervallen, so daß es teilweise ziemlich ruckeln kann.
  • Schlepplifte gehen öfter um Kurven und da die Spur nicht immer präpariert ist, muß man hier höllisch aufpassen, wohin man fährt.
  • Auch unangenehme Bergab-Fahrten haben manche Schlepplifte parat. Unangenehm dann, wenn man gut gewachste Ski hat und prompt schneller als der Lift fährt. Der Schneepflug, den man dann anwendet, zerfurcht jede noch so gut präparierte Spur.
  • Manche Schlepplifte sind sehr lang, so daß auch gut trainierten Sportlern manchmal die Puste und die Kraft ausgeht. Aber was will man machen, man muß ja irgendwie nach oben. Also heißt es: Zähne zu und durch!
  • Ganz besonders herausfordernd sind die Lift-Stopps, wenn jemand gestürzt ist. Besonders, wenn es gerade bergab geht. Aber auch sonst erfordert das erneute ruckhafte Anfahren einiges an Geschick.
Wie Sie sehen, ist die Autorin ein großer Fan von Schleppliften. Die Redaktion rät diese Art von Lift nur Ski- und Snowboardfahrern an, die bereits Übung im Umgang mit Liften und Skiern haben. Desweiteren hilft es meist schon, allein zu fahren. Das kann zwar langweilig sein, vermindert aber die Gefahr, den Partner bei einem Sturz mitzureißen. Ohnehin stehen an den meisten Pisten, die zu Schleppliften führen, Warnschilder ("Nur für Fortgeschrittene"). Diese sollten im eigenen Interesse beachtet werden.

Zurück zur Übersicht