BrĂŒckenschlag Axamer Lizum / Stubaital / Mutterer Alm
Nächste Nachricht
Vorige Nachricht

Wirtschaftskammer schaltet sich wieder ein


Eine mögliche Variante des BrĂŒckenschlages. Bild: Projektpartner

"Ist das Zukunftsprojekt BrĂŒckenschlag von der Politik nicht gewollt?" ist die Kernaussage der aktuellen Meldung der Wirtschaftskammer Tirol.

„Das Projekt BrĂŒckenschlag darf nicht mehr lĂ€nger auf die lange Bank der Parteipolitik geschoben werden“, kommentiert WK-PrĂ€sident JĂŒrgen Bodenseer die Verschleppungstaktik im Tiroler Landtag. „Wir brauchen keine Vor-PrĂŒfung und Vor-vor-PrĂŒfung vor der PrĂŒfung. Weitere Verzögerungen sind nicht akzeptabel!“ Auch dieses Projekt muss wie alle anderen den langen Weg durch alle PrĂŒfungsstadien gehen. Dazu braucht es keine weiteren VorprĂŒfungen.

Worum geht es?
Die beiden Skigebiete Axamer Lizum und Schlick 2000 sollen mittels Seilbahn(en) verbunden werden. Das Projekt zieht sich nun schon eine ganze Weile und es ist derzeit nicht abzusehen, wann es konkret weiter geht.

Es gibt bereits zahlreiche VariantenvorschlĂ€ge. Eine davon - dei eigentlich einfachste - schlĂ€gt eine BrĂŒcke mit einer 3S-Bahn durch das Naturschutzgebiet Kalkkögel. Vom Hoadl ĂŒber Hochtennboden und Hochtennscharte direkt zur Kreuzjochbahn im Gebiet Schlick 2000.

Zankapfel Kalkkögel
Und genau an der Querung der Kalkkögel scheiden sich die GemĂŒter. Und natĂŒrlich auch an der Frage: Braucht man den Wintertourismus in der Form ĂŒberhaupt?

Die Wirtschaftskammer ist hier ziemlich eindeutig und fordert, dass der BrĂŒckenschlag nicht weiter verzögert werden dĂŒrfe.

Der BrĂŒckenschlag darf keinesfalls aus Angst vor einem „Donnerwetter“ in der Koalition weiter verzögert werden, heißt es in der Pressemeldung. Der vorliegende Dringlichkeitsantrag und Fragenkatalog sei aber eine Anleitung, wie das Projekt zuverlĂ€ssig zu Fall gebracht werden könne. „Damit zeigt die Politik, wo sie in Sachen Zukunftsentwicklung im Tourismus im Zentralraum Innsbruck und bei der Entwicklung des Stubaitals und des Mittelgebirges tatsĂ€chlich steht“, so WK-PrĂ€sident Bodenseer. „So macht sie das gesamte Stubaital zum Schlaf- bzw. Ruhegebiet und nimmt den Menschen dort Zukunft und Perspektive!“

Naturschutz - unser Standpunkt
Naturschutz ist wichtig. Da muss man sich nicht streiten. Aber: In der Alpenregion wird der Klimawandel ohnehin so starke VerÀnderungen mit sich bringen, wie in nur in wenigen anderen Regionen der Erde. So zumindest die Vermutung der Klimaforscher. Wir glauben nicht daran, dass eine einzelne Seilbahn ohne Pisten im Bereich Kalkkögel der dramatischste Eingriff des Menschen in die Natur sein wird.

Und fĂŒr den Tourismus wird der Zusammenschluss wahrscheinlich zum Überleben beitragen. Auch wir finden es manchmal schade, dass sich die Zeit nicht zurĂŒckdrehen lĂ€sst und die kleinen Skigebiete mehr und mehr Probleme bekommen. Aber von den Touristen wird nun einmal heute ein modernes Skigebiet mit allem Komfort erwartet. In so fern könnte in der Tat ein großer Teil des Tourismus in der Region Innsbruck und Stubaital von einer großen Lösung abhĂ€ngen.

Wir bleiben dran.

(Christian.Schön)
Nächste Nachricht
Vorige Nachricht
Zur Region: Innsbruck, Skigroßraum
Langlaufen in Leutasch
Die Snowfarming-Loipe in Leutasch wird am Freitag, 20. November eröffnet. Dieses Jahr ist der Start in die Langlaufsaison durch Corona ein wenig anders wie gewohnt. Um ein sicheres und verantwortungsvolles ... mehr ...
Datum der Nachricht: 23.11.2020
Sieben nicht ĂŒberlaufene Skigebiete
Wo man als Skifahrer andernorts erst im Verkehrs-, dann im Parkplatz- und schließlich im Liftstau steht, hat man in den beschaulichen (aber dabei dennoch hochmodernen) Skigebieten Osttirols vor allem ... mehr ...
Datum der Nachricht: 22.11.2020
Skiing, Golf, Segeln...
Reiche Menschen haben besondere Vorlieben, wenn es um Sportarte geht. Dabei wird der Sport nicht immer aktiv ausgeĂŒbt, auch passiv werden viele Sportarten unterstĂŒtzt. Hierbei kann es sich beispielsweise ... mehr ...
Datum der Nachricht: 21.11.2020
Unverwechselbar
Am Fuße der Zugspitze finden Urlauber den Winterurlaub, den sie suchen - und ein Panorama, das es mit den großen Bergmassiven der Alpen durchaus aufnehmen kann - hervorragende Perspektiven. Und hier ... mehr ...
Datum der Nachricht: 08.11.2020
Corona-Maßnahmen
Eigentlich wollte man die diesjÀhrige Wintersaison in Ischgl am 26. November einlÀuten. Die neue allgemeine Verordnung der österreichischen Bundesregierung erfordert nun aber eine Verschiebung des geplanten ... mehr ...
Datum der Nachricht: 06.11.2020
Am häufigsten aufgerufen:
SKIGEBIET-REGION
Zillertal
Seit Jahren ist das Zillertal eine der ersten Adressen fĂŒr den Skiurlaub. Im Zillertal
SKIGEBIET-REGION
Montafon
Neu im Winter 2011/12 Im Winter 2011/12 werden im Montafon die beiden Skigebiete
SKIGEBIET-REGION
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental – IRRSINNIG GROSS Die SkiWelt Wilder Kaiser
SKIGEBIET-REGION
Ötztal
Sölden auf 1377m, und Gurgl sind flĂ€chenmĂ€ĂŸig die grĂ¶ĂŸte Gemeinde Österreichs.
SKIGEBIET-REGION
Oberstdorf
Das Skidorf Oberstdorf kann im Winter drei Bergbahnen, sechs Sessellifte und 20 Schlepplifte
SKIGEBIET-REGION
Garmisch-Partenkirchen
Mit dem Skipass "Classic-Gebiet" in Garmisch-Partenkirchen stehen dem Gast 19 Bergbahnen
SKIGEBIET-REGION
Ischgl
Die Silvretta Ski Arena verbindet mit seinen 42 Lift- und Seilbahnanlagen und den
SKIGEBIET-REGION
Stubaital
Der Stubaier Gletscher ist Österreichs grĂ¶ĂŸtes Gletscher-Skigebiet, dessen ganzjĂ€hrige
SKIGEBIET-REGION
Serfaus-Fiss-Ladis
Serfaus, Fiss und Ladis sind drei kleine malerische Orte in Tirol in der NĂ€he von
SKIGEBIET-REGION
Zugspitzarena
Ehrwald
Egal welchen Wintersport Sie bevorzugen, Ehrwald hat fĂŒr jeden