Baudokumentation eines technischen Meisterwerks
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Die neue Pardatschgratbahn in Ischgl


Die 3S-Bahn Pardatschgratbahn A2 geht im Winter 2014/15 in Betrieb. Bild: ischgl.com

Die neue 3S Pardatschgratbahn in Ischgl


Ischgl ist und bleibt der österreichische Skiort der Superlative. Nachdem die Ischgler bereits im letzten Jahr mit der Piz Val Gronda Bahn eine technische Herausforderung und die Erschließung eines Tiefschnee-Reviers gemeistert haben, wird in diesem Jahr mit der neuen Pardatschgratbahn noch einmal kräftig nachgelegt.

Dreiseil-Umlaufbahn Pardatschgrat (A2)


Die alte Pardatschgratbahn aus dem Jahre 1990, die sich noch mit 4er Kabinen begnügen musste, ist für einen Ort wie Ischgl heute kein adäquates Aufstiegsmittel mehr. Vielleicht hätte die Bahn in einem kleineren Gebiet noch ein wenig laufen dürfen, aber die Ansprüche an Verfügbarkeit und Komfort der Ischgler Gäste sind eben ein bisschen anders.

MIt der 3S-Bahn Pardatschgrat setzt Ischgl in diesem Winter nun wieder ein Zeichen - ähnlich wie im Jahr 1997, als man mit der Silvretta-Seilbahn aus dem Ortszentrum einen ähnlichen Wurf gelandet hat.

Höhenweltrekord für eine 3S-Bahn


Die Pardatschgratbahn überwindet einen Höhenunterschied von 1.251 Metern. Das ist ein Rekord bei einer 3S-Bahn. Allerdings ist das auch nicht verwunderlich - die meisten 3S-Bahnen werden derzeit noch als Verbindung zwischen zwei Bergen eingesetzt und diese Bahnen haben dann natürlich nur einen kleinen Höhenunterschied.

Aber trotzdem. Eine Bahn mit insgesamt sechs Stützen, die eine zusammengerechnete Höhe von 298,5 Metern erreichen - das ist wohl auch ein Weltrekord in einer Sektion.

Auf den nächsten Seiten haben wir die Details dieser beeindruckenden Seilbahn zusammen gestellt. Ergänzt mit Videos, mit denen die Ischgler den Bau der Seilbahn akribisch begleitet haben.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel:
  1. Die neue 3S Pardatschgratbahn in Ischgl
  2. Die Technik der Pardatschgratbahn
  3. 2013: Betonarbeiten im Tal und auf dem Berg
  4. 2014: Seilbahnmontage und Nebengebäude
  5. Strecke und Stützen
  6. 31 Kabinen für je 28 Personen
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