Mega-Projekt
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Verbindung von Pitztaler Gletscher mit Sölden


Bald auch vom Pitztal aus erreichbar? Die Gaislachkogelbahn in Sölden. Bild: Bergbahnen Sölden / Christoph Nösig

Für das Pitztal wäre es so etwas wie die Überlebensgarantie im derzeitigen Reigen um die größten Skigebiete. Denn das Pitztal hat im Vergleich zu anderen großen Regionen eigentlich nur sehr kleine Skigebiete.

Hochzeiger, Rifflsee und der Pitztaler Gletscher können es alle nicht mit den großen Regionen aufnehmen. Alles ohne Frage gute Gebiete, aber das, was ein großer Teil der zahlungskräftigen Kundschaft mit einem ein oder zweiwöchigen Urlaub fordert, fehlt leider in großen Teilen.

Deshalb möchten die Bergbahnen nun den großen Befreiungsschlag machen und den Pitztaler Gletscher mit Sölden verbinden. Dafür ist man auch bereit, eine Menge Geld in die Hand zu nehmen. Nach ersten Schätzungen geht es immerhin um ein Investitionsvolumen von ca. 100 Mio. Euro.

Geplante Investitionen
Nach derzeitigem Stand soll eine Kette von fünf Seilbahnen die Verbindung herstellen:
  • 3S Bahn Fernerkogel I aus der Talsohle Mittelberg unterhalb der Braunschweiger Hütte. Die Bergstation beherbergt Restaurant, Mitarbeiter-Räume, Garagen und Co. Kapazität: 2.600 Pers. / h
  • 10er Einseilumlaufbahn in zwei Sektionen (Fernerkogel II + III)
  • 10er Einseilumlaufbahn Grabkogel Ost und West mit Zwischenstation
  • Pisten mit einer Fläche von ca. 64 ha
  • Schneeanlage mit Speicherteich

In einer Variantenstudie wurden 6 verschiedene Varianten auf die Tauglichkeit hin geprüft. Bei der jetzt weiterverfolgten Variante 5 war das beste Gesamtverhältnis erörtert worden.
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