Der n√§chste Skiurlaub kommt bestimmt
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Die Geschichte des Skifahrens: Vom norwegischen Telemark in die österreichischen Alpen



Der Sommer hat sich verabschiedet und der Herbst hat uns fest in seinem Griff. Vielerorts starten damit auch die Planungen f√ľr den n√§chsten Skiurlaub in den Bergen. Wenn der erste Schnee f√§llt, machen sich wieder tausende Touristen auf in die deutschen Alpen, aber auch nach √Ėsterreich, Italien, Frankreich oder in die Schweiz. Doch woher kommt eigentlich dieser popul√§re Freizeitsport?

Die ersten Aufzeichnungen √ľber den Ski sind mehrere tausend Jahre alt. In Skandinavien wurden Hinweise gefunden, die auf ein Alter von 4500 Jahren datiert wurden. In Russland gab es sogar Ausgrabungen, die darauf schlie√üen lassen, dass Menschen schon vor √ľber 8000 Jahren auf Skiern standen. Eines ist also sicher: Bretter aus Holz dienten vielen Menschen in winterlichen Regionen schon lange vor den heute bekannten Skiern als wichtiges Fortbewegungsmittel.

Als Sport- und Freizeitger√§t etablierte sich der Ski aber viel sp√§ter. Erst Mitte des 18 Jahrhunderts wurden im norwegischen Telemark die ersten gleichnamigen Telemarkski entwickelt und ein Trend nahm seinen Lauf. Sondre Norheim, ebenfalls Norweger, erfand die erste Seilzugbindung. So war nur noch die Fu√üspitze am Ski fixiert. Eine Revolution f√ľr den modernen Skisport. Kein Wunder also, dass auch die ersten Rennen in Norwegen stattfanden. Als dann auch noch der Polarforscher Fritjof Nansen auf Skiern Gr√∂nland durchquerte, erlangte der Ski noch gr√∂√üere Beliebtheit und der Hype schwappte Ende des 19. Jahrhunderts von Norwegen auf den Rest Europas √ľber.

Ein entscheidender Schritt. Denn f√ľr den Alpenraum mit seinen steileren Abfahrten waren die norwegischen, eher langen Bretter nicht optimal geeignet. Mathias Zdarsky k√ľrzte als erster seine Skier und legte die Grundlage f√ľr den heutigen Alpinski. Zdarsky Pioniergeist setzte aber noch einen drauf. Der √Ėsterreicher s√§gte seine Skier auf H√∂he der Bindung schmaler, um besser kurvigere Schw√ľnge fahren zu k√∂nnen. Die erste Version des heutigen Carving-Skis.

Ein regelrechter Ski-Boom brach aus. Die ersten Verb√§nde und Skischulen wurden gegr√ľndet, die ersten Rennen fanden statt und auch f√ľr die breite Masse der Bev√∂lkerung wurde das Skifahren immer zug√§nglicher. 1908 entstand im Schwarzwald der erste Skilift. Ein Meilenstein f√ľr den Tourismus. Neue Techniken wie der Parallelschwung und neue Materialien wie Kunststoff entwickelten das Skifahren stetig weiter. Erstmals olympisch war das alpine Skifahren √ľbrigens 1936 in Garmisch-Partenkirchen.

Den letzten und entscheidenden Aufschwung erfuhr der alpine Skisport schlie√ülich ab ca. 1950. Immer mehr Menschen lie√üen sich in die Berge locken und bretterten die Pisten hinunter. Der Tourismus entwickelte sich rasant weiter. In vielen Regionen ist der Ski-Tourismus zum wichtigsten Wirtschaftszweig geworden. Mit der Einf√ľhrung des Carving-Ski in den 90er Jahren fand eine fast 250-j√§hrige Geschichte ihren H√∂hepunkt.

Aus den zwei norwegischen Holzbrettern unter den F√ľ√üen ist eine Industrie geworden. Zum Ski geh√∂rt heute eine facettenreiche Ausr√ľstung wie entsprechende Kleidung, Helme und Zubeh√∂r sowie Dachkoffer zum Transport mit dem Auto. Wer nun die Planungen seines n√§chsten Skiurlaubs aufnimmt oder bereits seine dicke Skijacke in den Koffer packt, wei√ü jetzt, woher diese Faszination kommt, die einen Jahr f√ľr Jahr in die Berge zieht.


Foto: pixabay.com/dmsvensson
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