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Die höchsten Skigebiete der Tour de France


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Derzeit fahren die besten Fahrrad-Profis der Welt wieder auf der großen Schleife durch Frankreich. Die Tour de France gehört zu den größten Sportveranstaltungen der Welt. Vor allem wenn es ins Hochgebirge geht, wird es spannend bei der Grand Tour. Viele der Bergetappen durchlaufen oder enden an bekannten Wintersportorten. Der Wintersportort Alpe d’Huez in den französischen Alpen beispielsweise zieht seine Berühmtheit aus der legendären Königsetappe hoch zur Skistation. Doch Alpe d’Huez ist bei weitem nicht das höchste Skigebiet, welches bei der Tour im Sommer erklommen wird. Wir stellen die höchsten Skistationen bei der Tour de France vor.

Der Col de l’Iseran


Der Col de l’Iseran ist der höchste überfahrbare Pass in den Alpen. Die Passstraße führt von dem Wintersportort Val-d’Isere im Norden bis nach Bonneval-sur-Arc im Süden. Die Gemeinde Val-d’Isere dürfte den meisten Wintersportfreunden als Austragungsort des Kriterium des ersten Schnees bekannt sein. Das traditionelle Rennen ist Teil des Skiweltcups. Im Sommer hingegen sind hier zahlreiche Radfahrer zu Gast. Die Tour überquerte den Col de l’Iseran letztmals 2019. Damals musste die Etappe wegen schlechten Wetters vorzeitig abgebrochen werden. Zum Sieger der Etappe wurde der spätere Gesamtsieger Egan Bernal erklärt. Auch dieses Jahr wurde der Berg zwischen Cluses und Tignes befahren. Tadej Pogacar, mit Wettquoten von 1,05 der Topfavorit auf den Gesamtsieg bei Betway, machte bei der zweiten Alpenetappe eine besonders gute Figur (Stand: 12.07.). Rund vier Kilometer vor dem Ziel attackierte er aus der Favoritengruppe und fuhr noch einmal Zeit auf seine Konkurrenten hinaus.

Der Col du Galibier


Mit einer Passhöhe von 2642 Metern ist der Col du Galibier einer der höchsten Pässe, die jemals bei der Tour der France überquert wurde. Die Gebirgsstraße wurde 1876 erbaut, um die Departements Savoie und Haute-Alpes zu verbinden. Der Weg über den Col du Galibier gehört zu den berühmtesten und am häufigsten gefahrenen Anstiege der Tour de France. Bereits 21-mal gehörte er zum Profil der Tour. Während im Sommer die Amateur- und Profiradler in der Mehrzahl sind, kommen in Monaten von Oktober bis April die Wintersportler. Das Skigebiet Galibier Thabor – Valmeinier/Valloire besteht aus über 160 Pistenkilotmetern und gilt mit einer Höhe von 1430 bis 2750 Metern als äußerst schneesicher. Das Skigebiet verbindet die beiden Wintersportorte Valmeinier und Valloire, die ebenfalls schon bei der Tour de France durchquert wurden.

Der grosse St. Bernhard


Der große St. Bernhard ist ein Pass in den Walliser Alpen der über eine Höhe von 2469 Meter führt. Bei der Tour de France wurde er bereits fünfmal angesteuert, zuletzt im Jahr 2009. Der Pass verbindet das Schweizer Rhonetal in Wallis und die italienische Region Piemont. Natürlich finden die Freunde des Wintersports auch hier zahlreiche herausragende Wintersportgebiete. Auch der Weltcup wurde an den Orten entlang des Passes schon häufig ausgetragen. Vor allem aber für Skitourenfahrer ist der Grosse St. Bernhard im Winter ein beliebtes Ziel. Die zahlreichen Gipfel rund um den St. Bernhard laden sowohl im Sommer als auch im Winter zum Wandern ein.

Val Thorens


Val Thorens in den französischen Alpen liegt auf 2300 Metern Höhe und ist damit der am höchsten gelegene Skiort in Europa. Weit über die Grenzen Frankreichs hinaus gilt der Ort im Departement Savoie zu den besten Skigebieten der Welt. Die hohe Schneesicherheit und die hunderten Pistenkilometer machen Val Thorens sowohl im Winter als auch im Sommer zu einem beliebten Urlaubsziel. Mit rund 140 Pistenkilometern und 70 Abfahrten ist Val Thorens auch Austragungsort zahlreicher Wintersportwettkämpfe. In Snowboardkreisen ist Val Thorens vor allem aufgrund der Boarderweek bekannt. Über 6000 Wintersportler eröffnen hier die Saison mit ihren Brettern. 1994 gastierte auch die Tour de France erstmals in Val Thorens. Zuletzt wurde der Wintersportort 2019 als vorletzte Etappe der Tour angefahren. Damals gewann der Italiener Vincenzo Nibali die Bergetappe.

Wenn die Tour den France durch das Hochgebirge fährt, kann man sich sicher sein, dass zahlreiche Skigebiete passiert werden. Für die Organisatoren der Tour sind die Wintersportorte aufgrund ihrer guten Infrastruktur natürlich immer beliebte Gastgeber. Das gilt auch andersherum – denn wenn die Tour zu Gast ist, sind die Augen der Welt auf das kleine Örtchen gerichtet. Das ist natürlich wunderbare Promo – auch über die Tour hinaus. Mittlerweile gehört der Fahrradtourismus in Val Thorens, Alpe d’huez und Co. im Sommer einfach dazu. Die Tour de France spricht auch in diesem Jahr wieder jede Menge Spannung.
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