Sommer Spittal

 Sommer 
Eine Stadt voll von Geschichte und Geschichten
So wie sich das historische Schloss Porcia in der futuristisch anmutenden Fassade des gegen√ľberliegenden Geb√§udes widerspiegelt, so verh√§lt es sich mit Tradition und Moderne in Spittal. Das unmittelbare Aufeinandertreffen von Altem und Neuem verleiht der Stadt ihren einmaligen Charakter und l√§sst Geschichte und Geschichten lebendig werden.

Zur Geschichte
Eigentlich h√§tte alles ganz anders sein k√∂nnen. Spittal an der Drau m√ľsste eigentlich Spittal an der Lieser hei√üen, das Schloss Porcia Schloss Ortenburg-Salamanca, und der Ursprung der Stadt wurde f√§lschlicherweise an einem ganz anderen Ort gesucht. Aber so ist es eben - aus Geschichte wurden Geschichten und umgekehrt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Vom "Spittl" zu Spittal
An einem wichtigen europ√§ischen Handelsweg seit der R√∂merzeit gelegen - von Venedig √ľber Villach, Spittal, Salzburg und weiter nach Deutschland - entfaltete sich der Markt zu einem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt Oberk√§rntens. Die Geschichte Spittals ist eng verbunden mit dem Geschlecht der Ortenburger. Die Grafen Hermann I. und Otto II. waren es auch, die auf einer Anh√∂he bei der Br√ľcke √ľber dem Lieser-Fluss im 12. Jhdt. zu ihrem Seelenheil ein Hospital f√ľr Arme, Kranke, aber auch Pilger und Reisende gr√ľndeten. Die erste urkundliche Erw√§hnung der Stiftung erfolgte am 11. April 1191. Dazu geh√∂rte auch eine Kirche, die sie zu ihrer Grablegung bestimmten und deren Reste heute noch unter der Pfarrkirche der Stadt gelegen sind. N√∂rdlich des Hospitals und der Kirche entstand schlie√ülich der Markt, der 1242 zum ersten Mal als "Markt beim Hospital" bezeichnet wurde, woraus sich dann allm√§hlich der Ortsname Spittal entwickelte.

Die Ortenburger als Alpen-Adria-F√ľrsten
Die Stammburg der Ortenburger befand sich in der heutigen Gemeinde Baldramsdorf. Im Mittelalter z√§hlte sie zu den gr√∂√üten Festungsanlagen K√§rntens, die allen Eroberungsversuchen widerstand. Und auch heute noch kann man die Ruinen verfallener Ritterherrlichkeit im S√ľden Spittals, am Fu√üe des Goldecks, sehen. Die Ortenburger, die auch gro√üen politischen Einfluss in Friaul und Slowenien hatten, lebten bereits jene Kulturtradition, die wir heute mit dem Namen Alpen-Adria umschreiben.

Gabriel von Salamanca und sein Schloss
Von 1460 an war die Grafschaft Ortenburg Teil des habsburgischen L√§nderkomplexes, und mit Gabriel von Salamanca (1489-1539) wurde in der Geschichte Spittals ein neues Kapitel aufgeschlagen. Graf Gabriel von Salamanca war eine jener Finanzgr√∂√üen des 16. Jahrhunderts, deren Genialit√§t sie zu Reichtum und Macht emportrug. Er galt als ein Staatsmann mit ausgepr√§gtem europ√§ischen Gedankengut, der in seiner Funktion als Finanzminister der Habsburger enormen Einfluss auf Ferdinand I., dem sp√§teren deutschen K√∂nig und r√∂mischen Kaiser, aus√ľbte. Am 10. M√§rz 1524 erwarb Gabriel v. Salamanca die Grafschaft Ortenburg mit all ihren Besitzungen. In seinem Auftrag wurde hier 1533 von italienischen Baumeistern ein einzigartiges Kunstwerk der Renaissance begonnen und unter seinen Nachkommen im Jahre 1597/98 fertiggestellt. Das wohl ber√ľhmteste Renaissance-Schloss n√∂rdlich der Alpen: das Schloss Porcia. Es handelt sich hier um eine gelungene Kombination aus st√§dtischem Palazzo und imposanter Schlossanlage. Von den kunsthistorischen Kostbarkeiten sind vor allem der Innenhof mit seiner grazilen S√§ulenarchitektur, die ansteigenden Arkaden im Treppenhaus und die reiche skulpturale Ausstattung mit lombardisch-venezianischem Formengut bemerkenswert. Eigentlich m√ľsste das Schloss ja nach seinem Erbauer, Gabriel von Salamanca, hei√üen. Doch es waren die Herren von Porcia, die dem Schloss schlie√ülich seinen Namen gaben. √úber mehrere Jahrhunderte hinweg diente es diesem Geschlecht als repr√§sentative Residenz (1662-1918). Nachdem das Schloss im Besitz verschiedener Adelsgeschlechter war, wurde es 1930 von der Marktkommune gekauft und ging 1938 in den Eigentum der Stadt Spittal an der Drau √ľber. Heute ist das Schloss Porcia ein absoluter "Kultur-Tempel" f√ľr die Stadt Spittal. Es ist ein Beispiel daf√ľr, dass alte Geb√§ude nicht in museale Lethargie verfallen m√ľssen. Ob moderne Kunst, Jazz- und Gitarrenkl√§nge, die Kom√∂dienspiele, Lesungen, das Museum f√ľr Volkskultur, aber auch gesellschaftliche Events - das Schloss bietet der kulturellen Vielfalt Spittals eine eindrucksvolle Plattform.

Im Schloss spukt's - "Die Blutgräfin von Porcia"
Wie jedes Schloss, das etwas auf sich h√§lt, so hat auch dieses einen richtigen Schlossgeist. Wer es gerne etwas Schauriger hat, der wird bei seinem Schlossspaziergang bestimmt den Geist der ungl√ľcklichen und rachs√ľchtigen Gr√§fin Salamanca f√ľhlen. Die "Blutgr√§fin von Porcia" soll n√§mlich nachts als Unheilsbotin durch die Zimmer des Schlosses spuken. Seit dem 18. Jahrhundert erz√§hlt man sich die Sage von der grausamen Gestalt. Von Stolz und Habgier geleitet, erschlug sie ihre Kammerzofe mit ihrem Pantoffel, um das Versteck ihres Schatzes vor der Preisgabe zu bewahren und verscharrte die Leiche im Keller. Heute noch weht der Geist der Gr√§fin Salamanca durch die alten Gem√§uer, und selbst ein historisches Stadtfest ist ihrem Namen gewidmet.

Technikum Kärnten - Studentenleben in altem Gemäuer
Einmal mehr ist es Gabriel von Salamanca, der in Spittal seine Spuren hinterl√§sst. Er lie√ü das alte Hospital aus dem 16. Jhdt. als Hofspital neu errichten, ein Geb√§ude, das heute noch im Volksmund "Spittl" genannt wird. War es in seiner damaligen Nutzung sozial orientiert, so ist es heute der Bildung gewidmet. Das palastartige Geb√§ude wurde unter Ber√ľcksichtigung der historischen Substanz in Verbindung mit moderner Architektur v√∂llig neu renoviert und ist heute ein wahres Schmuckst√ľck. Es dient als Sitz des Technikums K√§rnten mit der Fachhochschule mit den Studieng√§ngen "Kommunales Management" und "Bauingenieurswesen". Aber auch kulturelle Veranstaltungen finden hier ein au√üergew√∂hnliches Ambiente.

Die Habsburger - Die große Welt im kleinen Spittal an der Drau
Obwohl nur ein Mosaiksteinchen im riesigen Habsburgerreich, wurde Spittal doch zuweilen vom Hauch der gro√üen Weltgeschichte gestreift. Neben Kaiser Friedrich III. beanspruchte auch der gro√üe Kaiser Karl V. die Gastfreundschaft des Marktes Spittal. In einer Zeit, in der das Kaiserreich keine feste Hauptstadt besa√ü, stand immer jener Ort im Mittelpunkt des Weltgeschehens, in dem sich der Kaiser gerade aufhielt. Und f√ľr ein paar Tage war das eben Spittal. Besonderen Umst√§nden war es zu verdanken, dass selbst eine spanische K√∂nigin in Spittal Quartier nahm. Margarete von √Ėsterreich reiste als zuk√ľnftige Frau des spanischen Thronfolgers in ihre neue Heimat, als sie w√§hrend ihres Aufenthaltes im Schloss Porcia von der Nachricht vom Tod Philipps II. √ľberrascht wurde. Dessen Sohn, Philipp III., war nun der neue spanische K√∂nig, und Margarete von √Ėsterreich wurde noch in derselben Nacht in Spittal zur K√∂nigin von Spanien ausgerufen. Sogar Maria-Theresia nahm mit ihrem Gatten Franz Stephan von Lothringen Quartier im Schloss Porcia. Einer Anekdote zufolge sei das Bett der f√ľrstlichen Kammer unter den emsigen Bem√ľhungen des Ehepaares, dem Land einen Thronfolger zu schenken, zusammengebrochen. Der letzte Habsburger, der Spittal die Ehre erwies, war Kaiser Franz Josef bei der Er√∂ffnung der Tauernbahn am 5. Juli 1909.

Harte Zeiten - Spittal in den Weltkriegen
Markante Einschnitte in den n√§chsten Jahrzehnten waren die zwei Weltkriege, die nat√ľrlich auch in Spittal Spuren der Verw√ľstung hinterlie√üen. Nach dem Zerfall der Donaumonarchie und der Errichtung einer demokratischen Republik Deutsch-√Ėsterreich wurden vor allem im S√ľdk√§rntner Raum von slawischer Seite Gebietsanspr√ľche gestellt. Die damalige Landesregierung musste eine Zeitlang nach Spittal fl√ľchten. W√§hrend der NS-Zeit zeigte sich in Spittal an der Drau dasselbe Bild wie in nahezu allen St√§dten der "Ostmark". Auch hier wurde z.B. der Hauptplatz in den "Adolf-Hitler-Platz" umbenannt. Gegen Ende des 2. Weltkrieges war Spittal schweren Luftangriffen ausgesetzt, wobei haupts√§chlich der Bahnhof und die Bahnanlagen beschossen wurden. Nach dem Zusammenbruch des NS-Reiches war Spittal schlie√ülich bis 1955 Teil der britischen Besatzungszone.

Spittal - eine Stadt mit Perspektive
Von 1955 an hatte auch Spittal teil am Wirtschaftswunder der 50iger Jahre. Rasant entwickelte sich die Stadt zur wirtschaftlichen und kulturellen Metropole Oberk√§rntens. Die verkehrsm√§√üig g√ľnstige Lage Spittals, die traumhafte Landschaft, in welche die Stadt eingebettet ist, sowie die herzliche Gastfreundschaft der K√§rntnerInnen hatten und haben gro√üen Anteil daran, dass sich Spittal als Touristenzentrum einen Namen machte. 1973 wurde mit der nordrhein-westf√§lischen Stadt L√∂hne eine St√§dtepartnerschaft geschlossen, Mitte der 80er folgten Porcia und Pordenone in Friaul. Heute ist Spittal eine moderne, aufgeschlossene Stadt, Verwaltungssitz, Sport - und Schulstadt sowie Sitz des Technikums K√§rnten und als zweitgr√∂√üter Bezirk √Ėsterreichs wirtschaftliches Zentrum im Oberk√§rntner Raum. Im Kreuzungspunkt verschiedener kultureller Str√∂mungen stehend, war Spittal immer schon offen f√ľr neue Impulse. So ist "senza confini" - ohne Grenzen - f√ľr Spittal kein leeres Schlagwort, sondern spiegelt sich wider in dieser offenen, liebens - und lebenswerten "kleinen historischen Stadt".

Spittal - eine Stadt f√ľr alle Sinne
Die rund 16.000 Einwohner z√§hlende Kom√∂dienstadt Spittal an der Drau im K√§rntner Oberland versteht es trefflich, lebendige Tradition mit kulturbewu√üter Gegenwart zu verkn√ľpfen. Nicht umsonst pr√§sentiert sich die Metropole Oberk√§rntens zwischen Kultur und Natur als wahres Erlebnis f√ľr Geist und K√∂rper.
Spittals hoher Freizeitwert erkl√§rt sich vor allem durch seine beneidenswerte Lage. Seen und Berge liegen praktisch vor der Haust√ľr. Wen es ans Wasser zieht, der kann sich am idyllisch gelegenen Millst√§tter See, der Trinkwasserqualit√§t besitzt, dem Badevergn√ľgen hingeben. Schwimmen, mit einem Boot das unber√ľhrte S√ľdufer erkunden oder eintauchen in fun & action am See - hier lassen sich Sonne, Luft und Lebensfreude tanken. Auf alle, die hoch hinaus wollen, wartet der Hausberg der Spittaler, das Goldeck. Direkt von der Stadt kann man mit der Seilbahn hinaufschweben oder auf der Panorama-H√∂henstra√üe vom Auto aus die herrliche Aussicht genie√üen. Das Goldeck pr√§sentiert sich im Winter als sonniges Ski- und Snowboard- Dorado mit modernen Liftanlagen. Im Sommer sind das Goldeck, die umliegenden sanften Kuppen der einzigartigen Nockberge sowie die majest√§tischen Gipfel der Hohen Tauern ein wahres Wander- und Bergsteiger-Paradies. Vom Familien-Radwanderweg bis hin zum Bergh√∂hen-Erlebnis - kaum ein Gebiet bietet eine solche Vielzahl an Radtour-M√∂glichkeiten wie die Gegend um Spittal an der Drau: Der √ľber 200 km lange Drau-Radweg, 115 km asphaltierte Bergstra√üen √ľber die Nockalm sowie unz√§hlige Mountainbike-Strecken laden zum absoluten Radl-Vergn√ľgen ein.
Spittal Trendy: Auf 70.000m2 Einkaufsfl√§che wird Shopping in Spittal zu einem besonderen Erlebnis. Selbst bei einem Einkaufsbummel durch die Stadt zeigt sich, wie nahe Tradition und Moderne in Spittal nebeneinanderliegen. Trendige, elegante Modeboutiquen, flippige Teenie-Mode finden sich neben Trachtenh√§usern und Gesch√§ften mit allem, was das K√§rntner Brauchtum ausmacht. Als Stadt der Lebensfreude bietet Spittal nat√ľrlich auch auf Bauernm√§rkten und in Delikatessengesch√§ften eine reiche Auswahl an leiblichen Gen√ľssen. Grenzen sind beim Shopping in Spittal also h√∂chstens der Brieftasche gesetzt.
In Spittal beginnt das s√ľ√üe Leben nicht erst am Abend. Geselligkeit wird auch untertags in den vielen gem√ľtlichen Caf√©s und Lokalen der Innenstadt gepflegt. Doch das Angebot f√ľr Nachtschw√§rmer kann sich sehen lassen. Vom irischen Pub, Diskotheken, Cocktail-Bars bis hin zum Innenstadt-Beisl und originellem Keller- und Szenelokal kann man alles ausprobieren. Italienische Spitzenrestaurants neben bodenst√§ndiger, traditioneller K√ľche laden zum kulinarischen Genie√üen ein. Dass Spittal auch eine Stadt ist, die Feste zu feiern wei√ü, zeigt das alle zwei Jahre stattfindende "Salamanca-Fest". Ein Wochenende lang erstrahlt die Stadt im pr√§chtigen Flair der Renaissance, und Einheimische wie BesucherInnen tauchen ein in vergangene Jahrhunderte. Ein Hauch s√ľdl√§ndischer Stimmung, die heitere Lebensart und die bereits sprichw√∂rtliche K√§rntner Geselligkeit - das alles macht Spittal zu einer sympathischen und liebenswerten Stadt.

Spittal ist Kultur
Wir treffen uns heute im Schloss... Im Schloss Porcia haben die neuen Geister die alten l√§ngst vertrieben. Ein Hauch der Innovation und der Moderne weht jetzt durch die alten Gem√§uer. Beinahe alle kulturellen, aber auch gesellschaftlichen Events finden in diesem unvergleichlichen Ambiente statt. F√ľr die SpittalerInnen ist das Schloss Porcia nicht nur ein imposantes, historisches Geb√§ude, sondern Teil ihres aktiven kulturellen Lebens. Eine Vielzahl von Kunst- und Kultur-Initiativen haben hier Raum gefunden sich zu pr√§sentieren.

Kom√∂dienspiele Porcia - Vorhang auf f√ľr das leichte Lachen
Die Kom√∂dienstadt Spittal an der Drau l√§dt ein zu einem Festival gegen die Langeweile. Rund um die Kom√∂dienspiele werden dem Publikum eine ganze Reihe weiterer Zuckerln geboten, die den Theatersommer in Spittal vers√ľ√üen. Europas Kom√∂die geht auf "Sommerfrische". Im Sommer dreht sich in Spittal alles um die Bretter, die die Welt bedeuten. Man trifft sich im Schloss Porcia, um sich stilvoll zu am√ľsieren und in die Leichtigkeit des Seins einzutauchen.
Seit 40 Jahren sind die Sommer-Kom√∂dienspiele im Renaissance-Schloss Porcia ein absoluter Publikumsmagnet. Begonnen hat alles anl√§sslich eines Spittal-Ausfluges von Thomas Bernhard, Annemarie Siller und Herbert Wochinz im Jahre 1960. Dabei entstand die Idee, im Innenhof des Schlosses Porcia Theater zu spielen. Aus einem "Sommernachtstraum" entwickelte sich dann bald ein renommiertes Sommer-Theater. Die Kom√∂dienspiele geh√∂ren somit zu den √§ltesten Theater-Sommerspielen √Ėsterreichs und haben sich durch eine elegante Mischung aus Witz, Humor und bester "Commedia dell'arte-Tradition" einen festen Platz in der europ√§ischen Kulturlandschaft gesichert. Herbert Wochinz √ľbernahm die erste Intendanz der Kom√∂dienspiele und legte mit seiner Inszenierung von Shakespeares "Kom√∂die der Irrungen"(1961) den Grundstein f√ľr den sp√§teren "Porcia-Stil": eine turbulente Handlung, viel Bewegung und die wirksame Darstellung menschlicher Typen und ihrer Fehler; ohne Vorhang, die Schauspieler zum Greifen nah, mit einem Minimum an Kulissen, Dekoration oder Requisiten, aber mit umso sorgf√§ltigerer Kost√ľmwahl, pr√§sentiert sich das ironische Spiel √ľber menschliche Laster und Tugenden dem Publikum. Diese Vorgaben waren bestimmend f√ľr die gesamte Periode seiner Intendanz und wurden ab 1991 von dem aus Ungarn stammenden Intendanten Tamas Ferkai 5 Jahre lang exemplarisch fortgef√ľhrt. Seit 1996 sorgt der neue k√ľnstlerische Leiter Peter Pikl daf√ľr, dass das "leichte Lachen von Porcia" auch weiterhin gut lachen hat. Die Kom√∂dien der Weltliteratur, von Moli√®re, Shakespeare, Feydeau, Goldoni bis zu Nestroy, Scribe oder Kleist geben sich im Schloss Porcia ein Stelldichein und sind Garant f√ľr abwechslungsreiche Heiterkeit auf h√∂chstem k√ľnstlerischen Niveau. Bereits seit einigen Jahren bereichern renommierte K√ľnstlerInnen mit Gastauftritten im Rahmen der Kom√∂dienspiele das Programm. Karlheinz Hackl, Werner Schneyder, Peter Uray, Fritz Muliar, Heidelinde Weis oder Elfriede Ott sind die ber√ľhmten "T√ľpfchen auf dem i" im Spittaler Theatersommer.
Wer vom Witz der Schauspielkunst und der Dialog-Komik der großen Komödien nicht genug bekommen kann, dem sei das Nachtcafé der Komödienspiele empfohlen. Unter dem Motto "Lachen im Keller" treffen sich Ensemble-Mitglieder und Zuschauer einmal pro Woche im sehr persönlichen Rahmen des Ortenburger-Kellers bei einem Programm nach Lust und Laune. Spontan, spritzig und unkonventionell entfalten die Akteure ihre große Schauspielkunst und strapazieren die Lachmuskeln der Zuschauer.
Das leichte Lachen ist erlernbar, wenn's auch harte Arbeit ist. Nicht nur Zuschauer, sondern selbst Agierender und somit Teil der Komödie zu sein, wird in der Komödienschule Realität. Reinhardt Winter, Ensemblemitglied der Komödienspiele, gibt seine langjährige Theater-Erfahrung während des Sommers in Workshops an Interessierte weiter.
Dass Theaterbegeisterung schon bei den Kleinsten geweckt werden kann, zeigen die gro√üen Erfolge des eigenen Kindertheaters im Rahmen der Kom√∂dienspiele. Gespielt von Ensemblemitgliedern, entf√ľhren "Die Sch√∂ne und das Biest", "Don Quijote" oder "Pippi Langstrumpf" das junge Publikum in eine m√§rchenhafte Zauberwelt. Hier wird den Kindern das geboten, was mit anderen Medien l√§ngst verloren gegangen ist: Schauspieler zum Greifen nah und das Gef√ľhl, wirklich hautnah am Geschehen dabeizusein.

Galerie im Schloss Porcia - Kunst-Ber√ľhrung
Die Galerie im Schloss Porcia bietet ihren Besuchern zeitgem√§√üe Kunst auf hohem Niveau. Im 500 Jahre alten S√§ulengew√∂lbe des "Salamanca-Kellers" wird ein repr√§sentativer Querschnitt der zeitgen√∂ssischen bildenden Kunst vermittelt, wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen "Neue Kunst und Avantgarde" liegt. Dar√ľberhinaus m√∂chte die Galerie im Schloss aber auch Kindern und Jugendlichen die moderne Kunst schmackhaft machen und ihren Blick, ohne jede pseudo-intellektuelle Interpretation, √∂ffnen und sch√§rfen. Bisher wurden Werke von K√ľnstlern aus √Ėsterreich und den Nachbarl√§ndern Deutschland, Italien, Schweiz, Slowenien und Tschechien ausgestellt. Darunter waren Namen wie Giselbert Hoke, Hans Staudacher, Lojze Spacal, Herman Nitsch, Valentin Oman, Georg Baselitz, Josef Tichy, Mimmo Paladino, Markus L√ľpertz oder Alfred Hrdlicka.

LiteraturPUR - ein Garant f√ľr hochkar√§tige Literatur
Mittlerweile hat sich das Schloss Porcia auch zu einem "Treffpunkt der Literaten mit ihrem Publikum" entwickelt. Spitzen-Autoren der allerersten Kategorie geben sich in dem geschichtstr√§chtigen Gew√∂lbe des Ortenburger-Kellers schon seit 6 Jahren ein Stelldichein. Die Liste der Autoren, die bei LiteraturPur zu Gast waren, liest sich wie ein "Who is Who" der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur: H.C. Artmann, Robert Schneider, Gert Jonke, Erich Hackl, Ingrid Noll, Lydia Mischkulnig, Michael K√∂hlmeier, Christoph Ransmayr, um nur einige zu nennen. Selten wird die Unmittelbarkeit zwischen dem Lesenden und seinen Zuh√∂rern so f√ľhlbar, wie in dem stimmungsvollen Ambiente des Ortenburger-Kellers.

JazzKeller - Yes zum Jazz in Spittal
Wenn man durch die ehrw√ľrdigen S√§le des Schlosses Porcia wandelt und pl√∂tzlich swingende, jazzige T√∂ne wahrnimmt, so hat man keine akustische Halluzination. Seit 4 Jahren gibt es im Schloss Porcia den JazzKeller, wo Jazz vom Feinsten geboten wird. Neben internationalen Profis sind auch Musiker der heimischen Jazz-Szene zu h√∂ren. Diese Abende im JazzKeller sind ein Erlebnis f√ľr jeden, der sich von Jazz, Akteuren, Background-Infos und der wirkungsvollen Atmosph√§re des Ortenburger-Kellers berauschen l√§sst. Bisher waren z. B. das "Lee Harper Quartett", Ludwig's Dixieland Jazzband, Dervish Dances oder das Markus Minarik Quartett zu h√∂ren.

Guitarena - "Saitenweise"
Klangerlebnisse Waren es in der Renaissance die Laute und die Harfe, die das Schloss Porcia mit Musik erf√ľllten, so sind es heute die rhythmischen Gitarrenkl√§nge der Guitarena. Das Gew√∂lbe des Ortenburger-Kellers ist ein stimmungsvoller Rahmen f√ľr die Kl√§nge hochkar√§tiger Meister der Gitarrenkunst. 4 x im Jahr begeistern international renommierte Akustik-Gitarristen und Nachwuchsmusiker das Publikum. So z. B. Hans Theessink, Peter Ratzenbeck oder Bob Brozman.

Kunst im Park - Vom Lustschlössl zum Kulturtreff
Zu Lebzeiten der F√ľrsten Porcia war das Parkschl√∂ssl Lusthaus und St√§tte musikalischer Feste. Heute dient der Bau aus dem 16. Jahrhundert dazu, jungen einheimischen K√ľnstlern und Autodidakten die Gelegenheit zu bieten, ihre Werke der √Ėffentlichkeit zu pr√§sentieren sowie als Forum der kommunikativen Auseinandersetzung.

In Szene - Das Theater-Spektakel lebt weiter
Wer hätte das gedacht? Diese Initiative beweist, dass in Spittal auch außerhalb der sommerlichen Komödienspiele auf Schloss Porcia ein Theaterleben existiert. "In Szene" ist eine Initiative vom "Verein der Freunde der Komödienspiele" in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Spittal. 4x im Jahr geben Ensemble-Mitglieder der Komödienspiele eigene Solo-Abende, sodass das leichte Lachen von Porcia auch unter dem Jahr in Spittal nicht verklingt.

Chormusik - Hast du noch Töne...?
"Drei Kärntner - ein Chor" - Eine augenzwinkernde Charakteristik der Kärntner Sangesfreudigkeit, die ein gar nicht so kleines Körnchen Wahrheit enthält. Aus der Lust an Musik und am Gesang hat sich eine Vielzahl von Chören entwickelt, die einerseits die Tradition pflegen, andererseits aber auch zu völlig neuen musikalischen Ufern aufbrechen.

Singkreis Porcia
Untrennbar mit Spittal an der Drau verkn√ľpft ist der "Singkreis Porcia". Dieser Chor geh√∂rt zur Stadt wie das Schloss oder das Goldeck. 1956 gegr√ľndet, z√§hlt der Singkreis Porcia unter der Leitung von Hellmuth Drewes mittlerweile √∂sterreichweit zu den absoluten Spitzench√∂ren. Aber auch international hat sich dieser beeindruckende Klangk√∂rper schon l√§ngst einen Namen gemacht. Obwohl der Chor ein breites Repertoire an unterschiedlichen Sparten der Chormusik hat, entspricht doch das Volkslied der musikalischen Natur des Chores am meisten.
Internationaler Chorwettbewerb
Ein absoluter H√∂hepunkt des Spittaler Kultursommers ist das bereits traditionelle "Fest der Stimmen" - der "Internationale Chorwettbewerb". Anfang Juli treffen sich seit fast 40 Jahren in Spittal zehn bis zw√∂lf Ch√∂re aus Europa und √úbersee und stellen sich in zwei Wertungskategorien (Kunstlied und Volkslied) einem musikbegeisterten Publikum sowie einer internationalen Fachjury. Der Singkreis Porcia war und ist ma√ügeblich an der Organisation dieses Musikfestes beteiligt und mitverantwortlich f√ľr den guten Ruf, den diese Veranstaltung bereits bei Ensembles und Dirigenten in aller Welt genie√üt. Abgesehen von einem unvergesslichen H√∂rgenuss, der einem von diesen gro√üen Stimmen im Arkadenhof des Schlosses Porcia bereitet wird, hat man das Gef√ľhl, dass mithilfe der Musik Grenz√ľberschreitung und das Miteinander unterschiedlicher V√∂lker wahr werden k√∂nnen. Vox Nova V√∂llig neue Wege in eine zukunftsweisende, musikalische Moderne geht das "Vokal Ensemble Vox Nova". Offenheit und Experimentierfreudigkeit f√ľhrte 1987 unter der Leitung des Komponisten "Neuer Musik" Bruno Strobl ein junges Ensemble zuammen, das im In- und Ausland gro√ües Aufsehen erregte. Heute unter der Leitung von Ilse Keuschnig, er√∂ffnet dieser Chor seinem Publikum v√∂llig neuartige Klangwelten und hat das Ziel, neue H√∂r- und Denkgewohnheiten aufzusto√üen. Zeitgen√∂ssische Chormusik, die Vertonung junger Autoren sowie das Einbringen dadaistischer Sprachphilosophie f√ľhren zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit vokalen wie instrumentalen M√∂glichkeiten. Ambidravi vocal 1995 unter der Leitung von Margit Zlattinger gegr√ľndet, ist "Ambidravi vocal" eine noch junge, √§u√üerst ambitionierte Singgemeinschaft. Der klangvolle Name des Chores ist ein r√∂misch-keltischer Ausdruck f√ľr "Beiderseits der Drau Wohnende" und bezeichnet einerseits die Herkunft seiner Mitglieder, andererseits ist er ein Symbol f√ľr die Offenheit gegen√ľber unterschiedlichsten musikalischen Richtungen. K√§rntnerlieder, geistliche Chorwerke, aber auch schwungvolle Unterhaltungsmusik bilden das Repertoire dieser Singgemeinschaft. Mit Liedern, die ber√ľhren und bewegen ist der Chor drauf und dran, ein absoluter Spitzen-Chor zu werden.
EXPAN - Neuestes nach Noten
Mit EXPAN hat der Spittaler Komponist Bruno Strobl eine internationale "Werkstatt Neuer Musik" ins Leben gerufen. 1991 wurde diese Initiative erstmals in Spittal im Schloss Porcia unter gro√üem √∂ffentlichen Interesse vorgestellt. Alle zwei Jahre wird nun der Neuen Musik eine Plattform geboten, wo man sich unter thematischen Schwerpunkten mit Musik-Experimenten auseinandersetzen kann: vom Komponisten-Gespr√§ch √ľber einen Workshop bis zur Konzert-Urauff√ľhrung.
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